Berit Rohte und Stefan Frommann freuen sich über die Rückkehr der Bänke.

Hartnäckigkeit zahlt sich aus: Bänke kehren in den Höpen zurück

9. September 2026

Nach rund einem Jahr ohne Sitzgelegenheiten stehen im Höpen wieder Bänke. Sechs wurden bereits aufgestellt, mindestens drei weitere sollen folgen. Für die CDU ist die gefundene Lösung ein gutes Beispiel dafür, dass sich politisches Dranbleiben auch bei zunächst festgefahrenen Situationen auszahlt.

Im vergangenen Jahr hatte die Gemeinde rund 13 Bänke im Höpen abbauen müssen. Hintergrund waren Fragen der Verkehrssicherungspflicht und damit verbundene Haftungsrisiken. Eine einfache Beschilderung mit dem Hinweis „Benutzung auf eigene Gefahr“ reichte nach damaliger Einschätzung nicht aus. Entsprechend schwierig schien es zunächst, überhaupt wieder Sitzgelegenheiten innerhalb des Höpen aufstellen zu können.

Der stellvertretende Vorsitzende der CDU-Gemeinderatsfraktion Stefan Frommann wollte sich mit diesem Ergebnis nicht zufriedengeben. In zahlreichen Gesprächen und Anfragen suchte er auf unterschiedlichen politischen Ebenen nach einer Lösung. Zunächst wandte er sich an Abgeordnete des Deutschen Bundestages und des Niedersächsischen Landtages. Schließlich wurde die Problematik auch an Ministerpräsident Olaf Lies und das zuständige niedersächsische Ministerium herangetragen und dort erneut rechtlich geprüft.

Diese Prüfung brachte die entscheidende Bewegung in die Angelegenheit. Die rechtliche Einschätzung des Ministeriums eröffnete einen Weg, unter welchen Voraussetzungen wieder Bänke im Höpen aufgestellt werden können.

„Mir war wichtig, dass wir nach dem Abbau nicht einfach sagen: Das geht rechtlich nicht, damit ist das Thema erledigt. Gerade für ältere Menschen und Menschen, die nicht mehr so gut zu Fuß sind, sind die Bänke wichtig, damit sie den Höpen weiterhin nutzen und zwischendurch eine Pause machen können. Deshalb habe ich immer wieder nachgehakt. Dass nun eine Lösung gefunden wurde und die Bänke zurück sind, freut mich sehr“, erklärt Frommann.

Auch Seevetals Bürgermeisterin Emily Weede begrüßt die gefundene Lösung: „Der Höpen ist für viele Menschen in Seevetal ein wichtiger Ort für Erholung und Bewegung. Gerade deshalb war es richtig, die rechtlichen Möglichkeiten noch einmal genau zu prüfen und gemeinsam nach einem gangbaren Weg zu suchen. Ich freue mich sehr, dass die Bänke nun zurückkehren und wir damit eine gute Lösung für die Besucherinnen und Besucher des Höpen gefunden haben.“

Auch auf kommunaler Ebene wurde die Suche nach einer Lösung unterstützt und begleitet. Berit Rohte, Vorsitzende der CDU-Fraktion im Ortsrat Fleestedt, und der Meckelfelder Ortsbürgermeister Peter Langenbeck setzten sich ebenfalls dafür ein, dass wieder Sitzgelegenheiten in dem beliebten Naherholungsgebiet zur Verfügung stehen.

„Der Höpen wird von Menschen aus Fleestedt, Meckelfeld und weit darüber hinaus intensiv genutzt. Die Bänke sind dabei kein Luxus, sondern für viele Besucher eine wichtige Voraussetzung, um längere Spaziergänge überhaupt machen zu können. Umso schöner ist es, dass nach vielen Gesprächen jetzt eine tragfähige Lösung gefunden werden konnte“, sagt Berit Rohte.

Auch Peter Langenbeck begrüßt die Entwicklung: „Der Höpen verbindet unsere Ortsteile und ist eines der wichtigsten Naherholungsgebiete in Seevetal. Dass die Bänke nun wieder zurückkehren, ist deshalb eine sehr gute Nachricht für viele Bürgerinnen und Bürger.“

Bei der praktischen Umsetzung wirkten schließlich mehrere Beteiligte zusammen. Neben der Gemeindeverwaltung spielte insbesondere der Verein Wassermühle Karoxbostel eine wichtige Rolle. Ehrenamtliche arbeiteten vorhandene Bänke auf und erklärten sich bereit, künftig auch deren Wartung zu übernehmen.

So entstand aus einer zunächst festgefahrenen Situation eine gemeinschaftliche Lösung: Die rechtlichen Voraussetzungen wurden noch einmal geprüft, Verwaltung und Politik fanden gemeinsam einen gangbaren Weg und Ehrenamtliche sorgten dafür, dass dieser auch praktisch umgesetzt werden konnte.

Für die CDU ist die Rückkehr der Bänke deshalb nicht nur eine gute Nachricht für die Nutzerinnen und Nutzer des Höpen. Sie zeigt zugleich, dass es sich lohnt, vermeintlich abgeschlossene Fragen noch einmal aufzugreifen und über verschiedene politische Ebenen hinweg beharrlich nach einer praktikablen Lösung zu suchen.