CDU Seevetal fordert kommunalen Ordnungsdienst
Mehr Präsenz, Prävention und Ansprechbarkeit in Seevetals Ortsteilen
Die CDU Seevetal will in der kommenden Wahlperiode einen kommunalen Ordnungsdienst für Seevetal auf den Weg bringen. Die Forderung ist Bestandteil des Wahlprogramms „Verantwortung verpflichtet“ für die Kommunalwahl am 13. September. Ziel ist es, die Präsenz der Gemeinde im öffentlichen Raum zu erhöhen, Probleme frühzeitig zu erkennen und das Sicherheitsgefühl der Bürgerinnen und Bürger weiter zu stärken.
„Sicherheit und Ordnung gehören für mich ganz unmittelbar zur Lebensqualität in unserer Gemeinde. Die Menschen erwarten zu Recht, dass die Gemeinde dort hinschaut, wo Probleme entstehen, und auch vor Ort ansprechbar ist. Ein kommunaler Ordnungsdienst kann genau diese Lücke schließen: sichtbar, bürgernah und mit einem klaren präventiven Ansatz“, erklärt Bürgermeisterin und Bürgermeisterkandidatin Emily Weede.
Nach den Vorstellungen der CDU soll der kommunale Ordnungsdienst insbesondere in den Ortsteilen präsent sein und bei wiederkehrenden Problemen im öffentlichen Raum frühzeitig tätig werden können. Dabei soll es ausdrücklich nicht darum gehen, Aufgaben der Polizei zu übernehmen. Vielmehr soll der Dienst die kommunalen Möglichkeiten stärken und eng mit Polizei, Jugendhilfe, Sozialarbeit und weiteren Akteuren zusammenarbeiten.
CDU-Gemeindeverbandsvorsitzender Markus Warnke betont: „Wir wollen keine Hilfspolizei und keine Symbolpolitik. Wir wollen Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die draußen in unseren Ortsteilen sichtbar und ansprechbar sind. Wer beispielsweise wiederkehrende Ordnungsstörungen, Vandalismus oder andere Probleme wahrnimmt, soll erleben, dass die Gemeinde präsent ist und sich kümmert. Prävention bedeutet für uns auch, einzugreifen, bevor aus kleinen Problemen größere werden.“
Für die CDU gehören Prävention und konsequente Durchsetzung bestehender Regeln dabei zusammen. Ein funktionierendes Gemeinwesen sei darauf angewiesen, dass Regeln nicht nur beschlossen, sondern auch verlässlich durchgesetzt werden. Gleichzeitig müsse bei Konflikten frühzeitig das Gespräch gesucht und dort, wo es notwendig ist, mit sozialen und präventiven Angeboten reagiert werden.
„Wir wollen Sicherheit ganzheitlich denken. Dazu gehören unsere starken Feuerwehren und Rettungsdienste genauso wie Prävention, ein geordneter öffentlicher Raum und eine Gemeinde, die für ihre Bürgerinnen und Bürger erreichbar ist“, so Weede. „Ein kommunaler Ordnungsdienst wäre deshalb ein weiterer sinnvoller Baustein für ein sicheres und lebenswertes Seevetal.“
Die Einführung eines kommunalen Ordnungsdienstes ist eine der konkreten Forderungen aus dem CDU-Wahlprogramm zur Kommunalwahl 2026. Darin spricht sich die CDU für mehr Präsenz und Ansprechbarkeit im öffentlichen Raum sowie für eine enge Zusammenarbeit zwischen kommunalem Ordnungsdienst, Polizei, Jugendhilfe, Sozialarbeit und Zivilgesellschaft aus.
Das vollständige Wahlprogramm der CDU Seevetal ist unter cdu-seevetal.de/wahlprogramm abrufbar.